BLUTHOCHDRUCK BEI FRAUEN AB 40: DIE STILLE EPIDEMIE – WARUM DEIN KÖRPER SICH SELBST SABOTIERT UND WIE DU GEGENSTEUERN KANNST
DIE UNBEQUEME WAHRHEIT: DEINE TODESURSACHE NUMMER 1
Wenn du eine Frau ab 40 Jahre bist und jemand dich fragt: „Was ist die häufigste Todesursache bei Frauen deines Alters?“ – was würdest du sagen?
Die meisten antworten: Krebs.
Das ist eine verständliche Annahme. Krebs wird medial ständig präsent gemacht. Es gibt Präventionskampagnen, Screenings, Marathons für Krebsforschung. Der Fokus ist überall. Jede Woche liest man von neuen Heilungsmethoden, von Prominenten, die ihre Krebsdiagnose öffentlich machen, von Selbsthilfebüchern und Dokumentationen. Krebs ist das Thema, das Angst macht und deshalb omnipräsent ist.
Aber die Antwort ist falsch.
Die echte Todesursache Nummer 1 bei Frauen ab 40 ist nicht Krebs. Sie ist der Herzinfarkt. Und sein stiller, fast unmerklicher Vorbote: der Bluthochdruck.
Hier ist das Verrückte: Jede zweite bis dritte Frau in Deutschland hat Bluthochdruck. Aber die meisten wissen es nicht. Es gibt keine Schmerzen. Es gibt keine offensichtlichen Symptome. Es ist eine Krankheit, die dich „von innen heraus“ zerstört – während du weitergehst, als wäre nichts. Du machst dein normales Leben, gehst zur Arbeit, kümmmerst dich um deine Familie, achtest auf deine Gesundheit – und dein Körper wird von innen angegriffen, ohne dass du es merkst.
Das ist das Tückische an dieser Erkrankung. Sie ist unsichtbar, stumm, gefährlich.
DIE STATISTIKEN, DIE DU KENNEN SOLLTEST
Lassen Sie mich dir ein paar Zahlen geben, die dich aufhorchen lassen sollten:
Bluthochdruck ist die #1 Todesursache bei Frauen ab 40. Nicht Krebs. Nicht COVID. Der Herzinfarkt – und sein stiller Vorbote: der Bluthochdruck. Und diese Zahl wird oft übersehen, weil Bluthochdruck so normal geworden ist, dass wir es als „eine von vielen Krankheiten“ abspeichern. Aber die Statistiken sind brutal klar:
- Mit 40-49 Jahren: 17% der Frauen haben Bluthochdruck
- Mit 50-59 Jahren: 35% der Frauen haben Bluthochdruck (es hat sich verdoppelt!)
- Mit 60-69 Jahren: 60% der Frauen haben Bluthochdruck
- Mit 70-79 Jahren: Etwa 75% der Frauen haben Bluthochdruck
- Mit 80+ Jahren: Fast 80% aller Frauen sind betroffen
- Über alle Altersgruppen hinweg: Ein Drittel aller erwachsenen Frauen sind betroffen
Denke darüber nach. Das bedeutet, dass statistisch gesehen, wenn du in einem Raum mit zwei anderen Frauen ab 40 sitzt, mindestens eine von euch Bluthochdruck hat. Und wahrscheinlich weiß diese Frau nicht mal, dass sie es hat.
Siehst du das Muster? Die Zahlen steigen nicht linear. Sie steigen sprunghaft – besonders ab 40. Das ist kein Zufall. Das ist keine Launé. Das ist Biologie. Das ist ein Fenomen, das mit hormonellen Veränderungen zusammenhängt, die jede Frau ab diesem Alter durchlebt.
WARUM WIRD BLUTHOCHDRUCK BEI FRAUEN ÜBERSEHEN?
Es gibt mehrere tiefgreifende Gründe, warum diese Epidemie so still und unbemerkt stattfindet. Diese Gründe sind nicht zufällig – sie sind strukturell, gesellschaftlich und biologisch:
- ES GIBT KEINE SCHMERZEN. Das ist der Hauptgrund. Bei einem Bruch tut es weh – sofort. Du wirst ins Krankenhaus gebracht. Bei einer Infektion bekommst du Fieber – dein Körper signalisiert Alarm. Du weißt, dass etwas nicht stimmt. Aber bei Bluthochdruck? Nichts. Absolut nichts. Der erste Hinweis auf ein Problem ist oft der Herzinfarkt selbst. Das ist viel zu spät. Du kannst 20 Jahre lang einen erhöhten Blutdruck haben, ohne es zu wissen. Und in dieser Zeit wird dein Herz-Kreislaufsystem systematisch beschädigt.
- DIE SYMPTOME SIND UNSICHTBAR UND WERDEN IGNORIERT. Müdigkeit, Nervosität, Schlafprobleme, leichte Kopfschmerzen – das sind die typischen Anzeichen. Aber jeder hat diese Symptome. Du fragst dich nicht: „Könnte es mein Blutdruck sein?“ Du fragst dich: „Warum bin ich so erschöpft?“ oder „Warum kann ich nicht schlafen?“ oder „Warum bin ich ständig angespannt?“ Du schiebst es auf Stress ab. Du schiebst es auf deine Arbeit ab. Du schiebst es auf deine Verantwortungen ab. Aber dass die Grundursache ein erhöhter Blutdruck sein könnte – darauf kommst du nicht.
- ES IST EIN MÄNNER-THEMA IN DER WAHRNEHMUNG. Das ist ein unbewusstes Bias, das viele Frauen haben – und viele Ärzte auch. Bluthochdruck ist das Problem von älteren Männern in Anzügen, von Männern, die zu viel arbeiten, zu viel Stress haben, zu viel essen. Das ist nicht ein Thema, das Frauen betrifft. Du bist jung, fit, aktiv. Du machst Sport. Du achtest auf deine Ernährung. Du machst Yoga. Du meditierst. Bluthochdruck kann dir nicht passieren. Aber diese Denkweise ist nicht nur falsch – sie ist gefährlich.
- FEHLENDE ÄRZTLICHE AUFKLÄRUNG. Viele Frauen bekommen einen hohen Blutdruckwert mitgeteilt, aber es wird nicht ausreichend erklärt, was dieser Wert bedeutet. Es wird nicht erklär, warum gerade Frauen ab 40 betroffen sind. Es wird nicht erklärt, dass dies nichts mit mangelnder Disziplin zu tun hat, sondern mit Hormonveränderungen. Und deshalb fühlen sich viele Frauen schuldig – „Ich mache alles richtig, also muss es mein Fehler sein“ – anstatt die systemische Ursache zu verstehen.
Aber genau hier liegt der Fehler. Und genau hier fängt die Veränderung an.
DIE HORMONELLE BOMBE: WAS AB 40 PASSIERT
Lassen Sie mich dir etwas erklären, das dein Frauenarzt dir wahrscheinlich nicht detailliert erzählt hat.
Es gibt ein Gas in deinem Körper, das für fast alles verantwortlich ist – von deiner Durchblutung über deine Gehirnfunktion bis hin zu deiner Sexualfunktion, deiner Intuition, deiner Immunfunktion und sogar deiner emotionalen Regulierung. Dieses Gas heißt Stickstoffmonoxid (NO). Und es ist wahrscheinlich eines der wichtigsten Gase in deinem Körper – und gleichzeitig eines der am wenigsten besprochenen, besonders im deutschsprachigen Raum.
Ärzte im englischsprachigen Raum sprechen ständig über Stickstoffmonoxid. Es gibt Bücher, Forschungen, Konferenzen. Aber hier, in Deutschland, im Österreich, in der Schweiz? Es ist noch immer relativ unbekannt. Und das ist ein großes Missverständnis – denn wenn du dieses eine Konzept verstehst, verstehst du auch, warum dein Blutdruck steigt und wie du ihn wieder senken kannst
DAS STICKSTOFFMONOXID-GEHEIMNIS
Hier ist eine Zahl, die dich vielleicht überrascht – und die viele Ärzte gar nicht erwähnen:
Nur 30% deiner gesamten Durchblutungsleistung kommt von deinem Herzschlag. Dein Herz tut also tatsächlich weniger Arbeit als die meisten Menschen denken. Die restlichen 70% der Durchblutung entstehen durch etwas, das Ärzte „Gefäßerweiterung“ oder „Vasodilatation“ nennen – und Stickstoffmonoxid ist der Hauptakteur dafür.
Das bedeutet: Dein Herz ist weniger wichtig als deine Fähigkeit, deine Blutgefäße richtig zu erweitern und zu verengen. Das ist ein dramatischer Unterschied in der Wahrnehmung. Das bedeutet auch: Wenn du deine Blutgefäße trainierst, dein NO-System optimierst, leistet dein Körper viel, viel mehr als wenn du nur Ausdauertraining machst.
Wenn dein NO-System gut funktioniert:
✓ Deine Blutgefäße sind elastisch und flexibel. Sie dehnen sich aus und ziehen sich zusammen, wie eine harmonische Choreographie – glatt, effizient, kraftvoll.
✓ Dein Blutdruck bleibt natürlicherweise niedrig. Dein Herz muss nicht gegen Widerstand ankämpfen. Es ist nicht wie ein Auto, das ständig bergauf fahren muss – es ist ein Auto auf ebener Strecke. Effizient. Entspannt.
✓ Dein Gehirn wird optimal versorgt. Du hast Klarheit, gute Intuition, bessere Konzentration, besseres Gedächtnis.
✓ Deine Sexualfunktion funktioniert besser. Ja, auch das hängt mit Stickstoffmonoxid zusammen. Das ist kein Zufall, dass viele Frauen während der Perimenopause Libideverlust berichten.
✓ Deine Immunfunktion ist besser. Deine Wundheilung ist besser. Deine allgemeine Vitalität ist besser.
Aber was passiert, wenn dieser Prozess zusammenbricht? Was passiert, wenn die NO-Produktion sinkt?
DER ÖSTROGEN-TEUFELSKREIS: DIE HORMONELLE WAHRHEIT
Hier kommt die Perimenopause ins Spiel – der Zeitraum, in dem sich dein hormonelles Gleichgewicht grundlegend verändert. Das ist zwischen 40 und 50 Jahren. Für manche Frauen früher. Für manche später. Aber im Durchschnitt: ab 40.
Während dieser Phase sinkt dein Östrogen kontinuierlich. Und Östrogen ist nicht nur ein „Frauenhormon“ – das ist eine viel zu vereinfachte Sicht auf das Hormon. Östrogen ist ein Steuerungshormon für hunderte – nein, wahrscheinlich tausende – von Prozessen in deinem Körper. Es reguliert Neurotransmitter. Es reguliert Knochendichte. Es reguliert Gefäßelastizität. Es reguliert Entzündungsprozesse.
Einer dieser Prozesse ist besonders kritisch: die Produktion von Stickstoffmonoxid.
Wenn du jünger bist, produziert dein hoher Östrogenspiegel unterstützend Stickstoffmonoxid. Das ist wie ein biologischer Vorteil, den Frauen haben. Deshalb haben Frauen statistisch einen besseren Blutdruck als Männer – zumindest bis zur Perimenopause.
Aber hier kommt der Teufelskreis:
Wenn Östrogen ↓ sinkt → NO ↓ sinkt → Gefäße verengen sich (Vasokonstriktion) → Blutdruck ↑ steigt
Es ist nicht linear. Es ist nicht langsam. Es ist oft relativ schnell. Und wenn du diese Mechanik nicht verstehst, kannst du trainieren wie verrückt, perfekt essen, auf deinen Schlaf achten – und nichts ändert sich. Denn dein Problem liegt nicht bei Ernährung oder Sport. Es liegt systemisch. Es liegt hormonell.
Das ist der Punkt, an dem viele meiner Klientinnen zu mir kommen. Sie sagen: „Carolin, ich verstehe das nicht. Ich trainiere regelmäßig. Ich esse gesund. Ich achte auf meinen Schlaf. Mein Blutdruck ist trotzdem erhöht – oder wird sogar noch schlimmer. Was mache ich falsch?“
Und meine Antwort ist: Du machst nichts falsch. Dein Körper ist im hormonellen Übergang. Und du brauchst nicht mehr dieselbe Strategie wie mit 30. Du brauchst eine neue Strategie.
DIE 3 HEBEL FÜR NATÜRLICHE BLUTDRUCK-REGULIERUNG
Die gute Nachricht? Du kannst gegensteuern. Und es ist viel einfacher als du denkst. Es sind nicht 15 Dinge. Es sind nicht komplexe Supplements. Es sind 3 konkrete Hebel, die du sofort implementieren kannst.
Hier sind die 3 Haupthebel, um deine NO-Produktion wieder hochzufahren und deinen Blutdruck zu regulieren:
🌞 BEWEGUNG & SONNE – Das Fundament
20-30 Minuten täglich draußen. Nicht optional. Ein biologisches Muss.
🥗 ERNÄHRUNG – Der biologische Baustein
Grünes Blattgemüse, Rote Beete, Sellerie. Die Bausteine für Stickstoffmonoxid-Synthese.
🧘 ATEMTECHNIKEN – Der Game-Changer
Die summende Biene senkt Blutdruck in 3-5 Minuten. Messbar. Real. Sofort.
HEBEL 1: BEWEGUNG UND SONNE – DAS FUNDAMENT
Ich könnte dir sagen: „Gehe 30 Minuten trainieren. Gehe ins Fitnessstudio. Mache Krafttraining.“ Aber ich werde dir etwas Besseres sagen: Gehe einfach draußen spazieren.
20-30 Minuten täglich. Nicht im Fitnessstudio. Nicht auf dem Laufband. Draußen. Egal ob es regnet, ob es kalt ist, ob das Wetter nicht perfekt ist – geh raus.
Das ist nicht nur eine Empfehlung. Das ist ein biologisches Muss. Dein Körper braucht das.
Warum?
Das infrarote Sonnenlicht durchdringt deine Haut und die Wände deiner Blutgefäße. In den inneren Zellen dieser Gefäßwände – den Endothelzellen – wird Stickstoffmonoxid produziert und freigesetzt. Das ist biochemische Realität – nicht esoterisch, nicht spirituell, sondern pure Physiologie. Es ist messbar. Es ist reproduzierbar. Es funktioniert.
Die Sonne gibt dir nicht nur Vitamin D. Das ist ein großer Irrtum. Die Sonne gibt dir so viel mehr. Sie gibt dir Licht-Spektren, die in deine Haut eindringen und biochemische Prozesse auf zellulärer Ebene triggern.
Praktischer Hack: Wenn du einen beschäftigten Alltag hast – parke dein Auto bewusst weiter weg vom Eingang. Geh nicht bis nach vorne hin. Geh die extra 200 Meter. Das addiert sich schneller auf als du denkst. Über einen Tag hinweg, über eine Woche hinweg, über einen Monat hinweg. Plötzlich hast du die 20-30 Minuten.
Oder: Mache Spaziergang-Meetings. Wenn du mit jemandem am Telefon sprichst – geh dabei spazieren. Wenn du einen Podcast hörest – spaziere dabei. Wenn du mit einem Freund sprichst – trefft euch zu einem Spaziergang anstatt zu sitzendem Kaffee.
HEBEL 2: ERNÄHRUNG – DER BIOLOGISCHE BAUSTEIN
Vergiss das Wort „Superfood“. Es geht hier nicht um Trends. Es geht nicht um Instagram-Bilder von grünen Smoothies. Es geht um Biochemie. Es geht um die Bausteine, die dein Körper braucht, um das zu produzieren, das er braucht.
Dunkles Blattgemüse, Rote Beete, Sellerie – diese drei enthalten etwas namens Nitrat. Und Nitrat ist der biologische Baustein, den dein Körper braucht, um Stickstoffmonoxid zu synthetisieren. Es ist wie das Benzin für dein Auto. Ohne Benzin fährt das Auto nicht. Ohne Nitrat kann dein Körper kein NO produzieren.
Wie funktioniert das? Dein Körper hat ein System: Nitrat (aus der Nahrung) → wird in deinem Speichel zu Nitrit → wird in deinem Magen zu Stickstoffmonoxid. Dann wird das NO aufgenommen und kann seine Arbeit tun.
Das ist nicht kompliziert. Du musst nicht fasten. Du musst nicht verzichten. Du musst nicht in irgendein extremes Eating-Plan gehen. Füge diese drei Dinge einfach zu deinem normalen Essen hinzu. Jeden Tag. Ein wenig Spinat. Ein wenig Rote Beete. Ein wenig Sellerie.
Fun Fact: Deine Großmutter wusste das schon. Nicht bewusst – aber sie wusste es. Sie aß aus ihrem Garten, fetten Seefisch und war draußen. Das war keine Raketenwissenschaft. Das war normales Leben. Das war die Art, wie Menschen früher lebten. Und sie hatten nicht die Bluthochdruck-Epidemie, die wir heute haben.
Die Lektionen unserer Großmütter sind nicht veraltet. Sie sind zeitlos.
HEBEL 3: ATEMTECHNIKEN – DER GAME-CHANGER
Es gibt eine Atemtechnik, die dein Leben verändern kann. Sie heißt die „summende Biene“ oder im Sanskrit „Brahmari Pranayama“ – aus dem Kundalini-Yoga, einem Yogastil, der sich besonders auf energetische und physiologische Prozesse konzentriert.
Die Funktionsweise ist elegant und gleichzeitig überraschend einfach: Die Vibration deiner Stimme – wenn du summst – erzeugt in deinen Nasennebenhöhlen Stickstoffmonoxid. Das ist kein Zufall. Das ist Akustik-Physik trifft Biochemie. Wenn du dann durch die Nase einatmest, atmest du das NO direkt in deine Lungen ein. Deine Lungenbläschen funktionieren als Gas-Interface – sie ermöglichen es, dass dieses Gas sofort in dein Blut aufgenommen wird. Und dann ist es sofort in deinem Blutkreislauf.
Die Wirkung? 3-5 Minuten – signifikante Blutdrucksenkung. Nicht ein bisschen. Signifikant.
Wenn du ein Blutdruckmessgerät hast (und ich empfehle dir, eines zu kaufen): Miss deinen Blutdruck JETZT. Bevor du etwas liest. Schreib die Zahl auf. Mache dann 3-5 Minuten die summende Biene. (Die Technique: Sitze komfortabel. Atme ein. Während du ausatmest, summst du – wie eine Biene. Einfach nur summen. Wiederhole das 5 Mal.) Miss deinen Blutdruck ERNEUT. Der Unterschied wird dich überraschen.
DIE VERBORGENEN SABOTEURE
Aber es gibt auch unsichtbare Feinde, die deine NO-Produktion direkt kaputtmachen. Diese sind oft in deinem Badezimmer. Du verwendest sie täglich. Du denkst, sie helfen dir. Aber sie sabotieren dein System systematisch.
DIE DREI SABOTEURE DEINES MIKROBIOMS
Dein Mikrobiom – besonders das Mundmikrobiom – ist ein Hauptproduktionsort für Stickstoffmonoxid. Das gesamte NO-Produktionssystem ist komplex: Es läuft über mehrere Wege. Einer der Hauptwege läuft über: Speichel in deinem Mund → Magen → Darm-Mikrobiom → Blutaufnahme.
Das bedeutet: Wenn du dein Mundmikrobiom zerstörst, zerstörst du auch deinen primären NO-Produktionsweg.
Aber viele alltägliche Produkte zerstören dieses System systematisch:
❌ HOCHFLUORIDIERTE ZAHNPASTA: Das Fluorid kann dein Mundmikrobiom angreifen. Fluorid ist umstritten und wird in vielen Ländern kritisch hinterfragt. Es geht hier nicht um Verschwörungstheorien – es geht um die Balance. Wenn du hochfluoridierte Zahnpasta verwendest, kann das dein Mundmikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen.
❌ ANTIBAKTERIELLE MUNDSPÜLUNGEN: Sie töten nicht nur die „bösen“ Bakterien – sie töten auch die guten. Sie zerstören das gesamte mikrobielle Ökosystem in deinem Mund. Und deshalb steigt bei Frauen, die antibakterielle Mundspülungen verwenden, oft der Blutdruck. Sie wissen nur nicht, dass die Zahnpflege-Produkte daran schuld sind.
❌ CHRONISCHE SÄUREBLOCKER: Sie verändern dein Magenmilieu. Sie senken die Magensäure. Und die Magensäure ist nicht nur da, um Essen zu verdauen – sie ist auch ein kritischer Teil des NO-Produktionssystems. Wenn du Säureblocker nimmst, veränderst du also eine lange Kette biochemischer Prozesse.
Wenn du diese drei sabotierst, sabotierst du auch deine Fähigkeit, Blutdruck natürlich zu regulieren. Besonders kritisch für Frauen ab 40, wenn das Östrogen ohnehin sinkt.
WAS DU STATTDESSEN TUN KANNST
✅ Wechsle zu nicht-fluoridierter Zahnpasta. Es gibt mittlerweile diverse Optionen in jedem Drogeriemarkt. Marken wie Weleda, Dr. Hauschka, und viele Bioläden haben diese Optionen.
✅ Vergiss antibakterielle Mundspülungen. Mache stattdessen Ölziehen mit Kokosöl. Das ist ein altes Ayurveda-Verfahren, das funktioniert. Du nimmt einen Teelöffel Kokosöl, hältst ihn im Mund und „ziehst“ das Öl durch deine Zähne für 10-20 Minuten. Es klingt seltsam. Aber es funktioniert.
✅ Benutze einen Zungenschaber. Das ist ein altes Ayurveda-Werkzeug, das du für wenig Geld kaufen kannst. Es entfernt die Belağ von deiner Zunge – und das ist eine ganze Quelle von Bakterien und Toxinen.
Dein Mundmikrobiom regeneriert sich in 2-3 Wochen. Und dein Blutdruck kann sich mit ihm regenerieren.
DIE WICHTIGSTE ERKENNTNIS
Bluthochdruck ist kein unausweichliches Schicksal. Es ist nicht einfach „so einer dieser Dinge, die mit dem Älterwerden passieren“. Es ist nicht etwas, das du akzeptieren musst, weil „es in der Familie liegt“ oder „alle bekommen das“.
Es ist ein Signal deines Körpers, dass etwas nicht im Gleichgewicht ist.
Und wenn du dieses Signal verstehst – wenn du weißt, dass es um Östrogen geht, um Stickstoffmonoxid, um Mikrobiom, um Atmung, um Sonne, um Bewegung – dann kannst du gegensteuern.
Nicht mit Nebenwirkungen. Nicht mit Pillen, die dich abhängig machen. Sondern mit den richtigen Reizen, den richtigen Pausen und den richtigen Nährstoffen.
Dein Körper weiß, wie Heilung funktioniert. Du musst ihm nur die richtige Information geben. Und diese Information ist: Ich verstehe dich. Ich weiß, was du brauchst. Und ich gebe dir das.
Mein vollständiges Video zu diesem Thema geht noch viel tiefer – mit Live-Demos der summenden Biene, wissenschaftlichen Tiefenbohrungen und konkreten Hacks, die sofort funktionieren. Es geht auch um die Hormonersatztherapie und wenn sie Sinn macht, über Stress und Cortisol, über die versteckte Rolle von Meditation, über warum Intermittierendes Fasten für Frauen ab 40 oft kontraproduktiv ist.
Schau es dir an. Dein Körper wird dir danken.
Sei wild, sei frei, sei du – und fühle dich geliebt.
Deine Carolin 💙